Schon vor 100.000 Jahren schmückten Menschen ihre Körper mit Muscheln. Zudem konnten sowohl Schneckengehäuse und Fischwirbel als auch Steine und Knochen in der Altsteinzeit als Schmuck dienen. Erst die Entdeckung der Verarbeitungsmöglichkeiten von Metallen löste diesen Trend ab, so dass die Entwicklung des Schmuckes bis zur heutigen Vielfalt heranreifen konnte. Während Material und Symbolik dem Wandel der Zeit unterlagen, blieb die Bedeutung von Schmuck als Ausdruck der Individualität erhalten.
Mit der Verwendung kostbarer Materialien wurde der Schmuck zugleich auch ein Wertgegenstand, der unter anderem bei Tauschgeschäften verwendet wurde. Heute versteht man unter dem Begriff “Schmuck” in der Regel einen Ziergegenstand, der am Körper getragen wird. Hierbei unterscheidet man die Schmuckstücke nach dem jeweiligen Körperteil, den er schmückt.
Der mittlerweile weit verbreitete Modeschmuck zeichnet sich dadurch aus, dass er sich an aktuellen Modetrends und -strömungen orientiert und meist preiswert zu produzieren ist. Deshalb wird Modeschmuck auch eher aus unedlen Materialien wie Metallen, Kunststoffen, Farb- und Kristallgläsern hergestellt.
Seine Anfänge gehen zurück auf das Ende des 19. Jahrhunderts. Damals kamen gerade die ersten Modezeitschriften auf. Coco Chanel eröffnete 1911 in Paris ihr erster Modehaus. Sie war es, die als erste den Modeschmuck als festen Bestandteil ihrer Kreationen betitelte. Denn ihr ging es nicht mehr um die Imitation wertvoller Juwelen. Vielmehr setzte sie den Modeshmuck gezielt als gestalterisches Mittel ein, um einen ästhetischen Effekt zu erzielen.
Heute finden wir Modeschmuck in nahezu jedem Kaufhaus oder Accessoirehandel. Und als Alternative zu hochwertigem Silberschmuck verspricht er Glamour auch für den kleinen Geldbeutel.
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Als Silberschmuck-Liebhaberin trage ich selbst einige hübschen Schmuckstücke aus dem Shop:)